✯Books&Tea✯ Dragon Fortune Blogtour I

 

Willkommen zum zweiten Tag bei der „Dragon Fortune“ Blogtour!

Als die Idee zu Dragon Fortune entstand, hatte ich das Vergnügen die ersten Seiten Probe zu lesen und war super gespannt wie das Projekt weitergeht. Seit gestern ist nun die zweite Episode erhältlich und ich freue mich riesig darauf.

Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe mich in die Hallen von Zyra vorzuwagen. Ein nicht ganz leichtes unterfangen, denn die Umgebung ist nicht gerade menschenfreundlich. Mein Goldkettchen bin ich leider auch los geworden – ob das den Tausch wert war?

Geehrte Zyra, deine Welt ist vielen Lesern noch sehr unbekannt. Wie würdest du sie in einem Satz beschreiben?

Meine Welt ist für einen Drachen das reinste Paradies – voller atemberaubender und wilder Landschaften, unergründlichen Geheimnissen, lockenden Schätzen, faszinierenden Wesen – oh, und einem ziemlich nervigen Menschenproblem.
Verdammt, hört sich das nicht zu gut an? Nicht, dass die Leser mich jetzt hier alle gleich besuchen wollen. *schüttelt sich*

Das hört sich so an, ob wenn du viel Zeit hattest die Welt zu erkunden. Würdest du uns dein Alter verraten?

Du willst wissen, wie alt ich bin? Dann frag doch einfach! Ich bin immerhin keine eingebildete Menschenfrau, der ihr Alter peinlich ist. Ich bin stolze 539.

Wie würde dich deine Familie in drei Worten beschreiben?

*lacht* Ich denke meine Eltern und Brüder wären sich da einig: wild, stur, ungehorsam
Und ich kann ihnen nicht widersprechen.

Auch wenn es durch deine Herkunft schwieriger werden wird, welches Haustier würdest du dir halten wollen, wenn du die freie Wahl hast?

Irgendetwas, das ich fressen kann. Kaninchen wären gut, die vermehren sich schön schnell, aber Wolf ist auch lecker. Ansonsten käme ich wohl am besten mit Katzen klar, die machen wenigstens ihr eigenes Ding und rennen einem nicht treudoof hinterher.

Viele eurer Art mischen sich gerne einmal unter die Menschen. Hast du ein prägendes Erlebnis mit den Menschen?

Ja, ich habe allerdings keine Ahnung, warum sie das so gerne tun. Menschen sollen angeblich recht unterhaltsam sein, aber mir gehen sie nur auf die Nerven. Außerdem verstehe ich ihre Ansichten nicht. Als ich noch ein Nestling war, musste ich mit ansehen, wie so eine Gruppe Hirnloser einfach einen Wald komplett abgefackelt hat, ohne sich auch nur im Geringsten um die Tiere oder alles Umliegende zu scheren. Sie haben einfach keinen Respekt, und dass sie sich auch noch unseres Elements, dem Feuer, bedienen um sich rücksichtslos breit zu machen, lässt mich echt aus den Schuppen fahren.

Welches Fest deiner Sippe liegt dir am meisten am Herzen?

Die meisten Drachen lieben ja das jährliche Drachenfest, bei dem die ganze Familie zusammen kommt. Da ich aber keine Lust habe, mir die ewig gleichen Vorträge anzuhören, versuche ich mich da immer irgendwie zu drücken. Mein Lieblingsfest war schon seit meiner Kindheit die „Tage der eisernen Winde“. Es gibt eine Schlucht, in der für ein paare Tage im Jahr wirklich heftige Sturmböen hausen. Viele Drachen, vor allem im jugendlichen Alter, treffen sich zu diesem Ereignis und versuchen ihre Flugkünste unter Beweis zu stellen. Das ist der reinste Nervenkitzel und endet nicht selten mit ein paar gebrochenen Schwingen, aber mich hat es noch nie erwischt 😉

Ich hab bemerkt, dass sich hier im Schloss noch jemand anderes rumtreibt, ansonsten scheint es jedoch recht einsam zu sein. Ist es dir denn nicht zu langweilig?

Langweilig? Einsam? Nein, überhaupt nicht. Ich habe jede Menge in meinem Garten zu tun und ansonsten verbringe ich meine Freizeit gern mit ausgiebigen Spazierflügen und dem Jagen. Außerdem will so ein großer Hort auch gepflegt sein und Gold ist immer noch die beste Gesellschaft.

Und was macht der Junge hier?

Ja, das wüsste ich auch gern *knirscht mit den Zähnen* Wäre ich doch bloß nicht auf diese blöde Abmachung eingegangen. Eigentlich hätte er ja schon längst seinen verweichlichten Hintern aus meiner Burg bewegen sollen, aber du siehst ja selbst …

Das ist etwas was ich nun sicherheitshalber tun werde. Ich habe so das Gefühl, dass die letzte Frage schon zu direkt war.

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